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Der Übergang vom
verschlafenen ‚Dörfli’ zur modernen Wohngemeinde erfolgte in den
70er-Jahren
Rüdlingen liegt im Kanton Schaffhausen.
Die Gemeinde Rüdlingen grenzt zusammen mit der Nachbargemeinde Buchberg
(SH) an den Kanton Zürich resp. an deutsches Gebiet. Diese beiden Dörfer
im unteren Kantonsteil bilden somit eine Exklave. Die Kantonshauptstadt
kann lediglich über deutsches resp. über zürcherisches Gebiet erreicht
werden.
Aus dem ehemaligen Bauern- und
Fischerdorf ist eine moderne Wohngemeinde mit einer leistungsfähigen
Landwirtschaft geworden. Der Rebbau prägt unsere Landschaft. Die 9 ha
Reben verteilen sich zwar auf über 30 Reblandbesitzer, trotzdem bestimmt
der Jahreslauf der Rebe das Bild unseres Dorfes.
Mit der Mobilität, die das Auto gebracht
hat, kam Rüdlingen in die Wohnreichweite der Agglomerationen Zürich,
Winterthur und Schaffhausen. Dank der glücklichen Planung unserer
Vorgänger, welche die Infrastruktur wie Schulhaus, Mehrzweckhalle,
Kläranlage zur richtigen Zeit geschaffen haben, wurde es möglich, die
Bauzonen ohne grosse Probleme für die Gemeinde zu überbauen.
So stieg die Einwohnerzahl von 394 im
Jahr 1976 auf 636 Ende 2002.
Mitte der 70er Jahre machte der Anteil
der Rüdlinger Bürger noch über die Hälfte der Gesamteinwohnerzahl aus.
In der Zwischenzeit hat sich die Zusammensetzung der Einwohner zugunsten
der Zuzüger verändert.
Unsere Nutzungsplanung, mit dem
Planungsziel ist auf eine Bevölkerung von ca. 900 Einwohnern im Jahr
2006 ausgerichtet.
Die beiden Schulhäuser – das
Dorfschulhaus für die Kindergärtner und Primarschüler und das
Chapfschulhaus für die Oberstufe zusammen mit Buchberg – beherbergen
ca. 200 Kinder, davon sind 80 Rüdlinger Kinder.
Gespalten
mit gekreuztem Ruder und Stachel
(in sehr alter
Zeit ‚Schalte’ genannt) und mit
halbem
Mühlrad – das Wappen von Rüdlingen
seit
1949
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